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Garzau-Garzin: Action und Teamgeist im Jugendfeuerwehrlager

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Rund 70 Kinder und Jugendliche aus acht Wehren verbrachten ein Abenteuer-Wochenende am Frauensee. Dabei lernten sie alles von der Feuerwerkstatt bis zum Überlebenskampf im Wald.

Vom 9. bis 12. Juli 2026 stand für die jungen Brandschützer aus dem Amt Märkische Schweiz das dritte Amtsjugendfeuerwehrlager auf dem Programm. Insgesamt 70 Kinder und Jugendliche sowie 20 Betreuer nahmen an dem Event teil. Mit dabei waren die Jugendfeuerwehren aus Zinndorf, Werder, Grunow/Ernsthof, Ihlow, Waldsieversdorf, Garzau-Garzin (Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg), Rehfelde und Klosterdorf.

Los ging es am Donnerstagmorgen gegen 10 Uhr in Rehfelde. Ein Konvoi aus Mannschaftstransportwagen und einem großen Reisebus brachte die Gruppe zum KiEZ am Frauensee. Zur Begrüßung bekamen alle Teilnehmer ein rotes Armband mit der Aufschrift „JFW - Amt Märkische Schweiz“, das vom Amt gesponsert wurde. Nach dem Einzug in die Bungalows und einem ersten Mittagessen wurden die Jugendlichen in vier gemischte Gruppen aufgeteilt, damit sie über die Grenzen ihrer eigenen Wehren hinweg zusammenarbeiteten.

Die nächsten drei Tage waren vollgepackt mit Action. In einer Feuerwerkstatt wurde geforscht, wie sich Flammen verhalten, und im „Haus der Gefahren“ lernten die Kids, worauf man im Alltag achten muss. Besonders beliebt war die simulierte Feuerwache, bei der sie selbst die Leitstelle übernahmen und Einsätze koordinierten. Sogar die Steinzeit wurde besucht, um zu lernen, wie man ganz ohne Feuerzeug ein Feuer entfacht.

Für die Erfahrenen gab es einen speziellen Abenteuerkurs. Dort lernten sie, wie man im Wald einen wetterfesten Unterschlupf baut und welche Notnahrung die Natur bietet. Dabei wurde sogar ausprobiert, ob Ameisen wirklich sauer schmecken.

Am Samstag gab es noch zwei Überraschungen. Der Amtswehrführer Burghard Miesterfeld und Ronny Schäper vom Brandschutz besuchten das Camp und spendierten Eis für alle. Später gab es ein großes Buffet mit selbstgebackenem Kuchen. Den Abend ließen die Jugendlichen entspannt im campinternen Kino bei dem Film „Encanto“ ausklingen.

Am Sonntag wurde alles wieder eingepackt und die Heimreise angetreten. Das Lager wurde durch Fördermittel und die Unterstützung des Amtes Märkische Schweiz ermöglicht. Die Organisatoren bedankten sich besonders bei den ehrenamtlichen Betreuern, die das Wochenende möglich gemacht haben.

Quelle: Garzau-Garzin – zur Originalmeldung

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