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Freising verleiht erstmals Dialogpreis an Stiftung Kreisau

Die Stiftung Kreisau aus Polen erhält im September eine Auszeichnung und 10.000 Euro für ihren Einsatz für den Frieden in Europa.

In Freising (Oberbayern) wird im September eine neue Auszeichnung verliehen. Der Freisinger Dialogpreis geht im Jahr 2026 an die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung. Die Stiftung hat ihren Sitz im polnischen Krzyżowa und setzt sich seit 1990 dafür ein, dass Menschen aus Ost- und Westeuropa besser zusammenfinden. Vor allem die Versöhnung zwischen Deutschland und Polen sowie internationale Jugendbegegnungen stehen dabei im Mittelpunkt.

Insgesamt drei Partner haben den Preis ins Leben gerufen: die Stadt Freising, das Erzbistum München und Freising sowie das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis. Mit der Auszeichnung wollen sie Projekte unterstützen, die Vorurteile abbauen und den Dialog fördern. Eine unabhängige Jury aus Politik, Kirche und Wissenschaft hat die Stiftung ausgewählt. Darin waren unter anderem die Oberbürgermeisterin Monika Schwind und Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg.

Die Preisverleihung findet am 16. September 2026 um 19 Uhr im Asamsaal in Freising statt. Das Datum ist bewusst gewählt, da am nächsten Tag der Internationale Renovabis-Kongress beginnt. Kardinal Reinhard Marx wird die Laudatio halten und den Preis überreichen.

Die Stiftung Kreisau erhält neben dem Preisgeld von 10.000 Euro auch ein besonderes Geschenk. Der georgische Künstler Nika Bakhia hat ein Kunstwerk geschaffen. Die Skulptur zeigt zwei Elemente, die einen offenen Bogen bilden. Das soll symbolisch für die Bereitschaft stehen, einander zuzuhören und sich zu begegnen.

Quelle: Freising – zur Originalmeldung

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