Freising kämpft weiter gegen dritte Startbahn
Die Stadt Freising (Oberbayern) und der Landkreis Freising machen einen neuen Versuch, den Bau einer dritten Start- und Landebahn am Flughafen München zu stoppen. Bisher hatten sie gegen die Pläne geklagt, doch das Bundesverwaltungsgericht hatte ihre Beschwerde zurückgewiesen.
Nun gehen die Kommunen den nächsten Schritt. Sie haben den Rechtsanwalt Professor Remo Klinger beauftragt, eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht einzureichen. Damit nutzen sie eine der letzten rechtlichen Möglichkeiten, um den Ausbau zu verhindern.
Die Verantwortigen betonen, dass sie den Kampf bis zum Ende durchziehen wollen. Freisings dritte Bürgermeisterin Monika Riesch sagte, man werde alle rechtlichen Wege ausschöpfen. Auch Landrätin Susanne Hoyer unterstrich, dass Stadt und Landkreis hier Seite an Seite stehen, da sie dies den Bürgern schuldig seien.
Ob die Verfassungsbeschwerde Erfolg hat oder das Gericht die Klage ebenfalls ablehnt, wird erst in den kommenden Monaten oder Jahren deutlich. Weitere Angaben zum genauen Zeitplan des Verfahrens liegen bislang nicht vor.
Quelle: Freising – zur Originalmeldung