Landkreis und Stadt Freising klagen vor Bundesverfassungsgericht
Der Kampf gegen den Ausbau des Flughafens München geht weiter. Zuvor hatte das Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde gegen die geplante dritte Start- und Landebahn zurückgewiesen. Damit war ein wichtiger rechtlicher Weg versperrt.
Doch die Verantwortlichen im Landkreis Freising (Bayern) geben nicht auf. Landrätin Susanne Hoyer und die dritte Bürgermeisterin von Freising, Monika Riesch, haben nun einen neuen Schritt gemacht. Sie haben den Rechtsanwalt Professor Remo Klinger beauftragt, eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht einzureichen.
Die beiden Politikerinnen wollen damit deutlich machen, dass sie den Ausbau weiterhin verhindern wollen. Monika Riesch betonte, dass sie bis zum Schluss kämpfen würden. Landrätin Susanne Hoyer ergänzte, dass Stadt und Landkreis hier Seite an Seite agieren, da sie dies den Bürgern schuldig seien.
Ob die Verfassungsbeschwerde Erfolg hat und den Bau der Bahn stoppen kann, wird erst nach der Prüfung durch die Richter in Karlsruhe feststehen. Weitere Angaben zum genauen Inhalt der Beschwerde liegen bislang nicht vor.