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Freising baut neues Berufliches Schulzentrum für 157 Millionen Euro

Copyright und Urheber siehe Landkreis Freising

Rund 70 Bürger konnten sich am 20. Juli ein Bild von der riesigen Baustelle in der Wippenhauser Straße machen. Dort entsteht ein modernes Bildungszentrum als Herzstück eines neuen Lernviertels.

In Freising (Landkreis Freising, Bayern) wächst derzeit ein riesiges Bauprojekt aus dem Boden. Das neue Staatliche Berufliche Schulzentrum wird das größte Hochbauprojekt des Landkreises. Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 157 Millionen Euro. Seit Oktober 2025 wird dort gebaut, und bis 2029 sollen die Arbeiten fertig sein.

Die Dimensionen auf der Baustelle in der Wippenhauser Straße sind gewaltig. Das Gelände ist rund 29.000 Quadratmeter groß, was mehr als vier Fußballfeldern entspricht. Bisher haben die Bagger bereits über 70.000 Kubikmeter Erde bewegt. Momentan arbeiten etwa 35 Fachkräfte vor Ort. Wenn der Ausbau richtig losgeht, werden es bis zu 150 Leute sein.

Das Gebäude wird eine Fläche von über 34.000 Quadratmetern haben. Hier sollen künftig rund 2.470 Schülerinnen und Schüler untergebracht werden. Das betrifft das Berufliche Schulzentrum, die Fachakademie und die Berufsfachschule für Kinderpflege.

Das Ganze ist Teil eines größeren Plans, dem sogenannten „Lernviertel Freising“. Das Ziel ist, dass vier Schulen in der Wippenhauser Straße besser vernetzt werden. Davon sollen insgesamt 4.500 Schüler und 350 Lehrer profitieren, darunter auch Leute vom Camerloher Gymnasium, der Wirtschaftsschule sowie der FOS/BOS.

Geplant ist ein moderner Bildungsboulevard und sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer. Es soll einen großen Bushub und eine Fahrradgarage mit 1.000 Stellplätzen geben, inklusive kostenlosen Ladestationen für Pedelecs. Außerdem gibt es „Grüne Klassenzimmer“ und Freiflächen, die auch für die Nachbarschaft offenstehen sollen.

Das Konzept ist so innovativ, dass es Ende 2025 als Projektkandidat der Internationalen Bauausstellung Metropolregion München (IBA-M) anerkannt wurde. Ein Team aus Experten für Architektur und Stadtentwicklung begleitet das Vorhaben.

Bei einem Infonachmittag konnten Anwohner und Politiker die Baustelle besichtigen. In einer Diskussionsrunde ging es vor allem um Themen wie Mobilität und den Umgang mit der Hitze im Viertel. Die Verantwortlichen des Landkreises hoffen, dass so ein Ort entsteht, mit dem sich die Menschen im Landkreis identifizieren können.

Quelle: Landkreis Freising – zur Originalmeldung

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