Freiburg: Drei Frauen wegen Diebstählen festgenommen
Am Freitag, dem 24. Juli 2026, kam es in Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg) zu mehreren Diebstählen. Drei Frauen im Alter von 20, 30 und 39 Jahren hatten es auf Reisende abgesehen. Sie warteten am Bahnsteig und nutzten das große Gedränge aus, wenn die Menschen in die Züge stiegen. In diesem Moment stahlen sie Geldbörsen und andere Wertgegenstände.
Die Bundespolizei konnte die drei bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen mithilfe von Videoaufnahmen identifizieren. Am Samstag, dem 25. Juli, nahmen Zivilbeamte der Bundespolizei die Frauen vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg ordnete das Amtsgericht Freiburg noch am selben Tag Untersuchungshaft für alle drei Frauen an. Die Beamten ermitteln nun wegen des Verdachts auf Bandendiebstahl und eines besonders schweren Falls von Diebstahl. Da die Frauen zudem keine gültigen Papiere für einen Aufenthalt in Deutschland hatten, wird auch wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt.
Die Polizei rät Reisenden, Wertsachen wie Handys und Geldbeutel in verschlossenen Innentaschen nah am Körper zu tragen. Man solle besonders aufpassen, wenn man angerempelt wird oder Fremde plötzlich ein Gespräch suchen.
Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein – zur Originalmeldung