Freiburg: Brandstifter zündete Feuer im Wald
Am Mittwochabend gegen 20:30 Uhr bemerkte eine Frau Rauch im Wald südlich des Bergsees in Freiburg (Baden-Württemberg). Sie hielt einen Autofahrer an und bat ihn, schnell die Feuerwehr zu rufen.
Als die Retter eintrafen, fanden sie an der Kreuzung der Fußwege Stockweg und Franz-Müller-Weg einen brennenden Baumstumpf. Die Feuerwehr suchte das Gebiet weiter ab und entdeckte entlang des Franz-Müller-Weges noch weitere Brandstellen. Diese wurden schnell gelöscht, bevor das Feuer auf den restlichen Wald übergreifen konnte.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei passierte das nicht aus Versehen. Jemand hat die Brände absichtlich gelegt. Das ist besonders gefährlich, da das Landratsamt Waldshut bereits am 22. Juli eine Verordnung erlassen hatte. Diese verbietet es strikt, im Wald oder bis zu 100 Meter vor dem Wald Feuer zu machen oder offenes Licht zu benutzen.
Das Polizeirevier Bad Säckingen hat nun die Ermittlungen übernommen. Die Beamten suchen nach Menschen, die zur Tatzeit etwas Verdächtiges an den Fußwegen südlich des Bergsees gesehen haben. Vor allem die Frau, die das Feuer zuerst entdeckt hat, soll sich dringend bei der Polizei melden.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und wer die Brände gelegt hat, wird nun geprüft.