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Freiburg: Polizei vermutet Brandstifter hinter mehreren Feuern

In Freiburg kam es in kurzer Zeit zu einer Reihe von Bränden auf Feldern und in Gebäuden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

In Freiburg (Baden-Württemberg) brennt es immer wieder. Zuerst gab es am 10. Juli und am 18. Juli zwei Brände auf landwirtschaftlichen Flächen im Stadtteil Hochdorf. Kurz darauf, am Mittwoch, den 22. Juli, stand ein Lagergebäude des tierhygienischen Instituts in Freiburg-Lehen in Flammen.

Nach diesem Brand im Institut ging es in Hochdorf weiter. Dort wurden insgesamt fünf weitere Feuer gemeldet. Meist brannte es auf Ackerflächen oder an Heuballen. Da sich die Vorfälle so häufen, geht die Polizei mittlerweile davon aus, dass es sich nicht um Zufälle handelt. Die Beamten schließen eine mögliche Brandstiftung nicht mehr aus.

Die Kriminalpolizei sucht nun Menschen, die in den letzten Tagen in Hochdorf etwas Seltsames beobachtet haben. Besonders wichtig sind Hinweise zu Menschen oder Aktivitäten in der Nähe von Feldern und landwirtschaftlichen Flächen. Wer etwas weiß, kann sich rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0761 882-2880 melden.

Die Polizei warnt zudem vor Unvorsichtigkeit. Zwischen März und Oktober gilt im Wald und bis zu 100 Meter um den Waldrand ein striktes Rauchverbot. Das gilt auch für Zigarettenkippen, die aus dem Auto geworfen werden. Grillen ist nur an offiziellen Plätzen erlaubt und muss ständig beaufsichtigt werden. Wenn die Waldbrandgefahr zu hoch ist, ist das Feuermachen komplett verboten.

Zudem bittet die Polizei darum, Zufahrtswege für die Feuerwehr freizuhalten. Autos sollen nicht auf trockenem Gras parken, da heiße Auspuffanlagen leicht Brände auslösen können.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Freiburg – zur Originalmeldung

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