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Freiburg bietet Geld für Bauen, Klima und Kultur

Copyright und Urheber siehe Freiburg im Breisgau

Die Stadt Freiburg unterstützt ihre Bürger mit verschiedenen Förderprogrammen. Es gibt finanzielle Hilfen für energetische Sanierungen, Holzbau, Bildung und ehrenamtliches Engagement.

Wer in Freiburg (Baden-Württemberg) bauen oder sanieren will, kann in verschiedenen Bereichen auf Geld von der Stadt hoffen. Das Referat für Bezahlbares Wohnen hat eine Liste mit Programmen zusammengestellt. So gibt es Unterstützung für den Holzbau bei Neubauten ab vier Wohneinheiten oder bei Anbauten und Aufstockungen ab der ersten neuen Einheit.

Auch beim Thema Klimaschutz gibt es Zuschüsse. Das Programm „Klimafreundlich Wohnen“ hilft Hausbesitzern bei der Dämmung der Gebäudehülle, bei effizienten Heizungen und Lüftungen oder bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen. Passend dazu bietet die Stadt kostenlose Erst-Beratungen an. Wer sein Haus begrünen oder Flächen entsiegeln möchte, kann das Programm „GebäudeGrün hoch³“ nutzen. Zudem gibt es Hilfen für den Artenschutz auf privaten Flächen sowie ein spezielles Projekt für klimafreundliches Verhalten im Stadtteil Waldsee.

Für Menschen, die kleiner und effizienter wohnen wollen, gibt es die Kampagne „Kleiner wohnen – besser wohnen“. Hier beraten Architekten kostenlos zur Wohnraumplanung. In manchen Fällen ist eine Beratung von bis zu acht Stunden möglich.

Auch im Bereich Bildung und Kultur fließt Geld. Ein Fonds unterstützt Lernangebote für nachhaltiges Denken und Handeln. Das Kulturamt schreibt jährlich Mittel für künstlerische Projekte aus, bei denen Laien unter Profis mitwirken. Zudem werden Arbeitsräume für Künstler der Freien Szene vergütet oder Probe- und Veranstaltungsräume vermietet.

Wer sich ehrenamtlich engagiert, kann ebenfalls Unterstützung finden. Der Projekte-Fonds Freiburg soll Bürger entlasten, die eigene finanzielle Mittel in ihr Ehrenamt stecken. Es gibt zudem spezielle Gelder für die Integration von Migranten und Geflüchteten sowie für Projekte zur Gewaltprävention. Letztere können Schulklassen oder Vereine beantragen. Informationen dazu gibt es beim Verein „Sicheres Freiburg“ unter der Telefonnummer 0761 29272098.

Für die Jahre 2023 und 2024 vergibt das Amt für Soziales zudem Mittel für Projekte, die in den Stadtteilen die Menschen vernetzen und generationenübergreifend arbeiten. Im Bereich Umwelt gibt es spezielle Förderungen für pädagogische Projekte mit Kindern und Jugendlichen sowie für den Jugend- und Schüleraustausch.

Ein weiteres Ziel der Stadt ist die Reduzierung von Müll. Bis zum 1. Januar 2026 soll ein lokaler Mehrwegverbund entstehen. Betriebe, die hier mitmachen, können über ein eigenes Förderprogramm unterstützt werden.

Alle Details und Anträge sind auf den entsprechenden Seiten der Stadtverwaltung unter www.freiburg.de oder den genannten Fachportalen zu finden.

Quelle: Freiburg im Breisgau – zur Originalmeldung

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