Frechen plant neue Wärmeversorgung für die Zukunft
In Frechen (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) wird derzeit ein großer Wärmeplan erstellt. Das Ziel der Stadt ist es, die Energieversorgung so umzustellen, dass sie klimaneutral, sicher und bezahlbar bleibt. Langfristig sollen nur noch erneuerbare Energien oder Abwärme genutzt werden, um die Gebäude zu heizen.
Die Stadt folgt dabei gesetzlichen Vorgaben vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen. Bis spätestens 2045 soll der gesamte Wärmesektor komplett von Kohle und Gas befreit sein. Da Frechen weniger als 100.000 Einwohner hat, muss der fertige Plan bis zum 30. Juni 2028 beschlossen sein.
Für die Menschen vor Ort und für Unternehmen soll der Plan Orientierung bieten. Er zeigt auf, wo in der Stadt Wärmenetze sinnvoll sind und in welchen Bereichen eher einzelne Lösungen, wie zum Beispiel Wärmepumpen, am besten funktionieren. Die Verwaltung sammelt dafür viele Daten und analysiert diese genau.
Bereits im Februar und Juni 2026 gab es erste Fachgespräche. Dort haben sich Experten aus der Verwaltung, der Industrie und der Energiewirtschaft ausgetauscht. Jetzt folgt der Termin für die Öffentlichkeit: Am 9. September 2026 findet eine Informationsveranstaltung statt. Dort stellt die Stadt die bisherigen Ergebnisse vor, beantwortet Fragen und nimmt Vorschläge aus der Bevölkerung auf.
Unterstützt wird die Stadt bei der Planung durch die Firmen heatbeat nrw GmbH und EMCEL GmbH. Intern ist die Stabstelle für Umwelt- und Klimaschutzmanagement zuständig. Da die Pläne laut Gesetz alle fünf Jahre überprüft werden müssen, wird das Konzept auch in Zukunft laufend aktualisiert.
Wer weitere Details wissen möchte oder aktuelle Zwischenstände sucht, kann diese auf der Website der Stadt Frechen nachlesen.
Quelle: Frechen – zur Originalmeldung