Frechen bekommt Geld für Rufbus-System mobie
Das Rufbus-System „mobie“ im Rhein-Erft-Kreis bekommt einen finanziellen Schub. Die Stadt Frechen (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) hat zusammen mit fünf anderen Gemeinden einen Förderbescheid vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten.
Für Frechen geht es dabei um eine Summe von 392.055 Euro. Die technische Beigeordnete der Stadt, Magdalena Pötschke, nahm das Geld bei einer Feier entgegen. Auch Vertreter des Kreises und der REVG waren dabei. Mit dem Geld soll der Betrieb der On-Demand-Fahrten gesichert und weiterentwickelt werden. Das Ziel ist es, den Nahverkehr vor allem dann zu verbessern, wenn normale Busse seltener fahren oder die Strecke von der Haltestelle bis nach Hause – die sogenannte letzte Meile – zu lang ist.
Seit dem 1. August 2026 gibt es zudem eine Vereinheitlichung im gesamten Kreis. In Bergheim, Erftstadt und Pulheim werden nun die rufmobil.nrw-App und der Luftlinientarif eingeführt. In Frechen sind diese Systeme bereits bekannt, dort ändert sich also nichts.
Der Vorteil für die Fahrgäste ist, dass nun in mehreren Nachbarkommunen dieselbe App für die Buchung genutzt wird. Zudem wird der alte AST-Tarif in den genannten Städten durch den Luftlinientarif ersetzt. Das bedeutet: Der Preis richtet sich nicht mehr nach komplizierten Zonen, sondern einfach nach der direkten Entfernung zwischen Start und Ziel.
Weitere Informationen gibt es unter https://revg.de/mobie-frechen.html.
Quelle: Frechen – zur Originalmeldung