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Frankfurt: Widerstand gegen Polizei in Fechenheim und Niederrad

In zwei verschiedenen Stadtteilen wehrten sich Menschen gegen die Beamten. Dabei wurden zwei Polizisten leicht verletzt.

Am Morgen des 16. August kam es in Fechenheim (Frankfurt am Main) zu einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt. Gegen 6 Uhr wollte ein Streifenteam eine Wohnung betreten. Ein 31-jähriger Mann versuchte jedoch, die Beamten aufzuhalten. Er wollte die Wohnungstür zuschlagen, um den Zutritt zu verhindern.

Die Polizisten nahmen den Mann daraufhin fest. Bei der Festnahme wehrte er sich körperlich. Zwei Beamte erlitten bei dem Gerangel leichte Verletzungen.

Ein paar Stunden später, gegen 11:15 Uhr, gab es einen weiteren Vorfall in Niederrad (Frankfurt am Main). Die Polizei war zu einer Therapieeinrichtung gerufen worden. Dort randalierte eine 63-jährige Patientin in ihrem Zimmer und verhielt sich aggressiv.

Weil die Frau eine Gefahr für sich und andere darstellte, wollten die Beamten sie festnehmen. Die Frau wehrte sich jedoch heftig und trat nach den Polizisten. Schließlich konnten die Beamten sie beherrschen. Wegen ihrer psychischen Verfassung wurde sie in eine psychiatrische Klinik gebracht. Die Polizisten blieben in diesem Fall unverletzt.

In beiden Fällen ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriff. Ob und inwieweit sich die beiden Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung

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