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Frankfurt: 19-Jähriger stürzt bei Flucht vor Polizei

Ein junger Motorradfahrer versuchte in der Nacht, einer Kontrolle zu entkommen. Die wilde Fahrt endete mit einem Sturz in der Gerbermühlstraße.

Es war kurz vor vier Uhr morgens in Frankfurt (Hessen), als eine Polizeistreife einen 19-jährigen Motorradfahrer anhalten wollte. Das Duo befand sich auf der Saalburgallee und fuhr vom Ratswegkreisel in Richtung Bornheim.

Als der Fahrer die Beamten sah, wollte er nicht anhalten. Er wendete verbotswidrig über die Gleise und gab Vollgas, um zu entkommen. Die Polizei setzte die Anhaltesignale und folgte dem Motorrad. Dabei wurde die Fahrt immer gefährlicher: Der junge Mann raste mit über 100 km/h durch die Stadt, fuhr in den Gegenverkehr und ignorierte mehrere rote Ampeln.

Kurz darauf fuhr er auf die Autobahn 661 auf, verließ diese aber schnell wieder an der Ausfahrt zum Kaiserleikreisel. In einer Linkskurve der Gerbermühlstraße passierte dann das Unglück. Der Fahrer verlor die Kontrolle über die Maschine und stürzte gemeinsam mit seiner Beifahrerin.

Beide wurden verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Die Polizei nahm das beschädigte Motorrad sicher. Bei der Überprüfung kam heraus, dass der 19-Jährige gar keinen gültigen Führerschein besitzt.

Jetzt steht der junge Mann im Visier der Ermittler. Er muss sich unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung

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