Frankfurt: Messer-Drohung führt zur Entdeckung von Drogenbunker
Alles begann am Nachmittag des 4. August im Bahnhofsgebiet von Frankfurt (Hessen). Dort fielen zwei Männer, 25 und 29 Jahre alt, auf, weil sie eine andere Person mit einem Messer bedroht hatten. Ein Streifenteam griff schnell ein und nahm die beiden Männer direkt am Kaisertor fest.
Während die Polizisten den Vorfall aufklärten, kam der Verdacht auf, dass die beiden nicht nur gewalttätig waren, sondern auch mit Drogen handeln. Die Ermittler suchten daraufhin gezielt nach einem Versteck der Männer und fanden schnell deren Unterschlupf.
Die Staatsanwaltschaft gab die Durchsuchung der Wohnung frei. Bei dem Einsatz machten die Beamten einen richtigen Drogenbunker leer. Sie fanden und beschlagnahmten 30 Gramm Kokain, über ein Kilogramm Cannabisprodukte und 1700 Kapseln von Medikamenten, die man nur auf Rezept bekommt. Außerdem sicherte die Polizei Bargeld mit.
Die beiden Verdächtigen wurden in die Zellen des Polizeipräsidiums gebracht. Nun müssen sie vor den Haftrichter. Sie sollen sich wegen des Handels mit Betäubungsmitteln und der Bedrohung mit dem Messer verantworten.
Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung