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Frankfurt: Mann schlägt Zugbegleiter im ICE

Ein 24-Jähriger griff im Fernverkehr körperlich an, als er ohne Ticket erwischt wurde. Bei der Festnahme am Frankfurter Flughafen kamen weitere Delikte ans Licht.

Alles begann am 1. August in einem ICE, der aus Siegburg kam. Ein Zugbegleiter bemerkte, dass ein 24-jähriger Mann kein gültiges Ticket besaß. Als der Mitarbeiter ihn kontrollieren wollte, wehrte sich der junge Mann. Er schubste und schlug den Zugbegleiter, um der Kontrolle zu entgehen.

Der Zug hielt schließlich am Fernbahnhof des Flughafens Frankfurt am Main (Hessen). Dort warteten bereits Beamte der Bundespolizei. Die Polizisten griffen ein und nahmen den Mann vorläufig fest.

Auf der Wache machten die Beamten dann weitere Entdeckungen. Sie fanden bei dem Mann mehrere Bankkarten und einen französischen Ausweis, die ihm nicht gehörten. Die Karten und das Dokument waren offenbar unterschlagen worden.

Im Zuge der Befragungen kam zudem heraus, dass der Mann aus Palästina stammt. Er hatte im Jahr 2022 einen Asylantrag gestellt, doch dieser wurde 2023 abgelehnt. Damit hält er sich derzeit illegal in Deutschland auf.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 24-Jährigen. Es geht dabei vor allem um den Verdacht der Körperverletzung und der räuberischen Erpressung. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main – zur Originalmeldung

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