Frankfurt: Fluchtversuch auf Flößerbrücke mit falschem Kennzeichen
Es war kurz vor vier Uhr morgens am 3. August 2026, als ein Streifenwagen auf der Flößerbrücke in Frankfurt (Hessen) ein Auto bemerkte. Das Fahrzeug war komplett dunkel und fuhr ohne Licht über die Brücke. Die Beamten wollten den Wagen anhalten und gaben entsprechende Signale. Doch der Fahrer hielt nicht an, sondern beschleunigte und flüchtete vor der Polizei.
Die Polizisten setzten die Verfolgung fort. Nach einer kurzen Fahrt konnten sie das Auto in der Frankfurter Innenstadt schließlich stoppen. Als die Beamten zum Wagen gingen, versuchte der 25-jährige Fahrer noch einmal zu entkommen. Er sprang aus der Beifahrerseite und wollte weglaufen, wurde aber schnell gefasst. Insgesamt nahmen die Beamten den Fahrer und drei weitere Insassen fest.
Bei der Durchsuchung des Wagens machten die Polizisten mehrere Entdeckungen: Die Nummernschilder passten überhaupt nicht zu dem Auto. Zudem hatte der junge Mann keinen gültigen Führerschein dabei. Die Beamten bemerkten außerdem, dass der Fahrer vermutlich betrunken war. Deshalb musste er zur Blutentnahme.
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der Fahrer und einer seiner Mitfahrer wohl gar nicht legal in Deutschland leben. Die Polizei nahm das Auto sicher und stellte es sicher.
Jetzt stehen mehrere Verfahren im Raum. Gegen den 25-Jährigen wird wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Fahrens unter Alkoholeinfluss ermittelt. Zusätzlich gibt es ein Verfahren gegen ihn und einen Mitfahrer wegen des Verdachts eines unerlaubten Aufenthalts.
Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung