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Frankfurt: Kind bei Wohnungsbrand verletzt

In Frankfurt kam es am Donnerstag zu zwei Bränden. Während in Bockenheim ein Kind verletzt wurde, besteht in Nieder-Eschbach der Verdacht auf Brandstiftung.

Am Donnerstagmittag brannte in Bockenheim (Frankfurt am Main) eine Wohnung in der Schloßstraße. In der Küche sollte Essen zubereitet werden, doch dann entzündete sich heißes Öl in einem Topf. Die Flammen breiteten sich schnell aus und griffen auf die Kücheneinrichtung über.

Eine 22-jährige Frau, die das Essen gekocht hatte, verletzte sich an der Hand. Ein 8-jähriges Kind atmete den giftigen Brandrauch ein und erlitt eine Rauchgasintoxikation. Die Feuerwehr konnte alle Menschen aus der Wohnung retten und das Feuer löschen.

Nur kurze Zeit zuvor, gegen 13:10 Uhr, gab es einen weiteren Einsatz in Nieder-Eschbach (Frankfurt am Main). In der Heinrich-Becker-Straße brannte eine Gartenhütte. Anwohner hatten kurz vor dem Brand laute Knallgeräusche gehört. Die Feuerwehr löschte die Hütte schnell, es wurde niemand verletzt.

Bei der Untersuchung der Hütte fanden die Beamten zwei leere Flüssiggasflaschen. Wegen dieses Fundes vermuten die Ermittler, dass jemand das Feuer absichtlich gelegt hat. Es besteht der Verdacht der Brandstiftung.

In beiden Fällen hat das Fachkommissariat der Frankfurter Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Ob und inwieweit sich Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung

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