Frankenberg: Tag des offenen Denkmals in der Chemnitzer Straße
Die Arbeitsgruppe „Denkmaltag in Frankenberg“ hat in den letzten 32 Jahren fast die ganze Stadt unter die Lupe genommen. Nur ein Bereich blieb bisher außen vor: die Chemnitzer Straße. Nun möchte die Gruppe diesen Straßenzug und seine Geschichte vorstellen.
Los geht es bereits am Samstag, den 12. September. Ab 19:30 Uhr gibt es im „Welt-Theater“ in der Freiberger Straße 20 einen Vortrag. Andreas Teuchner, Mathias Kuhn, Michael Lauer und Falk-Uwe Langer zeigen viele Bilder und erzählen, wie sich die Chemnitzer Straße entwickelt hat und welche Gebäude dort früher standen.
Am Sonntag, den 13. September, geht das Programm weiter. Um 13:45 Uhr eröffnen Mitglieder der Jugendkunstschule den Tag mit Musik. Danach starten am Parkplatz Baderberg, gegenüber der Stadtgalerie, immer um 14:00 Uhr, 15:00 Uhr und 16:00 Uhr Führungen durch den Straßenzug. Wer wissen will, welche Gebäude komplett verschwunden sind, kann um 14:15 Uhr an einer speziellen Führung teilnehmen.
Ein besonderes Highlight gibt es in der Töpferstraße 2. Dort stand früher eine Seidenweberei, die seit 30 Jahren leer steht und für Besucher eigentlich gesperrt ist. Der neue Investor zeigt das Gebäude um 15:15 Uhr und 16:15 Uhr von innen und erklärt, wie er die alte Schönheit wieder herstellen will.
Für Verpflegung ist gesorgt: In der Stadtgalerie am Baderberg 16 gibt es Kaffee und Kuchen. Dort liegt auch ein neues Faltblatt zur Geschichte der Straße bereit, das die Denkmalschutzbehörde des Landkreises herausgegeben hat.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.