Frankenberg (Eder) wird als Arbeitgeber ausgezeichnet
Die Stadt Frankenberg (Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen) hat das RKW-Gütesiegel für Arbeitgeberattraktivität bekommen. Das Zertifikat wurde am 31. August 2026 offiziell übergeben. Thomas Fabich vom RKW-Büro aus Kassel reichte die Urkunde an Bürgermeisterin Barbara Eckes, die Personalleiterin Sandra Frost und die Personalratsvorsitzende Sarah Happel aus.
Normalerweise ist dieses Siegel für kleine und mittlere Firmen gedacht. Doch Bürgermeisterin Eckes betont, dass auch die Stadtverwaltung heute mit der Privatwirtschaft um gute Fachkräfte konkurriert. Die Auszeichnung soll zeigen, dass eine Kommune ein moderner und attraktiver Arbeitgeber sein kann. Gleichzeitig sieht sie das Siegel als Anerkennung für die tägliche Arbeit der Belegschaft.
Um das Zertifikat zu bekommen, mussten die rund 190 städtischen Mitarbeiter an einer digitalen und anonymen Umfrage teilnehmen. Das RKW Hessen hat dabei etwa 60 Fragen zu Themen wie Digitalisierung, Unternehmenskultur und Arbeitsabläufen gestellt. Mitgemacht haben nicht nur die Leute aus der Kernverwaltung, sondern auch die Angestellten aus den städtischen Kitas und vom Betriebshof. Mehr als zwei Drittel der Belegschaft haben teilgenommen, was laut Thomas Fabich ein sehr hoher Wert ist.
Die Ergebnisse fielen positiv aus. Die Mitarbeiter identifizieren sich stark mit ihrem Arbeitgeber und finden ihre Arbeit sinnvoll. Auch der Zusammenhalt im Team wurde gut bewertet. Personalleiterin Sandra Frost erklärte, dass die anonyme Befragung ehrlich gezeigt habe, wo die Stärken liegen und wo es noch Probleme gibt.
Die Stadt will die Ergebnisse nun nutzen, um die Arbeitsbedingungen weiter zu verbessern. Bürgermeisterin Eckes gab jedoch zu bedenken, dass für manche Verbesserungen schlichtweg mehr Personal nötig wäre, um die nötigen Freiräume zu schaffen.