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Foto-Ausstellung in Ulm zeigt Schattenseiten der USA

Copyright und Urheber siehe Ulm

Der Fotograf Richard Sharum zeigt im Stadthaus Ulm seine Amerika-Trilogie. Die Schwarz-Weiß-Bilder blicken hinter die Fassade des amerikanischen Traums.

In Ulm (Baden-Württemberg) gibt es eine neue Ausstellung, die sich mit der Realität in den Vereinigten Staaten beschäftigt. Der Fotograf Richard Sharum zeigt dort seine sogenannte Amerika-Trilogie. Es sind Schwarz-Weiß-Fotografien, die nicht die glänzende Welt der Klischees zeigen, sondern die schwierigen Lebensrealitäten vieler Menschen.

Die drei Bildserien thematisieren den wirtschaftlichen Druck und die sozialen Spannungen in den USA. Die Fotos zeigen Menschen in Momenten der Verletzlichkeit, aber auch ihre Stärke und Würde. Ein Beispiel aus der Serie zeigt drei junge Mädchen unter einer selbstgebauten Bühne auf dem Bauernhof der Familie Welch. Die Großeltern dort vermieten ihr Land für Hochzeiten und Abschlussfeiern der Einheimischen, während sie gleichzeitig Weizen und Mais anbauen.

Wer mehr über die Bilder erfahren möchte, kann an Führungen teilnehmen. Diese kosten 4 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre kommen kostenlos hinein. Am Sonntag, den 7. Juni, führt Richard Sharum selbst durch die Ausstellung. Diese Führung findet um 15 Uhr statt und wird auf Englisch gehalten.

Weitere Termine gibt es mit der Kuratorin Daniela Yvonne Baumann. Sie bietet Führungen am Sonntag, den 28. Juni, sowie am Sonntag, den 23. August, jeweils um 11:30 Uhr an. Ein letzter Termin ist für Donnerstag, den 17. September, um 18 Uhr geplant.

Interessierte müssen sich vorher anmelden. Dies ist über das Online-Portal unter https://book.calenso.com/stadthausulm/events möglich.

Quelle: Ulm – zur Originalmeldung

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