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Ausstellung über Schwarze Cowboys kommt nach Ulm

Copyright und Urheber siehe Ulm

Das Bild vom weißen Cowboy im Wilden Westen ist ein Klischee. In Ulm wird eine Fotoausstellung gezeigt, die die Geschichte der Black Cowboys erzählt.

Viele Menschen denken beim Wilden Westen an heldenhafte weiße Cowboys. Doch die Realität sah anders aus: Tatsächlich waren ein Viertel aller Cowboys Afroamerikaner. In den USA gibt es heute eine Gemeinschaft Schwarzer Cowboys, die ihre eigene Geschichte bewahren und erzählen wollen.

Die Fotografen Sabine Bungert und Stefan Dolfen haben dieses Thema in einem großen Projekt dokumentiert. In den Jahren 2022 und 2023 reisten die beiden durch die USA. Ihr Weg führte sie von Maryland über Kalifornien, Arizona und New Mexico bis nach Texas. Auch in South und North Carolina sowie in Chicago waren sie unterwegs. Dabei trafen sie viele Black Cowboys und Cowgirls sowie Menschen, die sich für diese Kultur interessieren. Bungert und Dolfen arbeiten bereits seit über 15 Jahren gemeinsam an solchen Langzeitprojekten.

Die Ausstellung in Ulm (Baden-Württemberg) wird am Freitag, den 12. Juni 2026, um 19 Uhr eröffnet. Zur Eröffnung gibt es einen Vortrag von Volker Depkat. Er ist Historiker, USA-Experte und aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Amerika verstehen“ bekannt.

Wer tiefer in die Thematik einsteigen möchte, kann an Führungen teilnehmen. Am Samstag, den 13. Juni 2026, führen Sabine Bungert und Stefan Dolfen selbst um 11:30 Uhr durch die Bilder. Später gibt es weitere Termine mit Eileen Schumacher: Diese finden am Donnerstag, den 16. Juli 2026, um 18 Uhr sowie am Donnerstag, den 27. August, ebenfalls um 18 Uhr statt.

Quelle: Ulm – zur Originalmeldung

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