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Fortbildung für Plattdeutsch am Kiekeberg

Copyright und Urheber siehe Landkreis Harburg

Lehrkräfte und Interessierte können am 8. Oktober beim „Schoolmesterdag“ lernen, wie man die Regionalsprache im Alltag und in der Schule weitergibt.

Plattdeutsch lebt nur, wenn es auch gesprochen wird. Deshalb gibt es am Donnerstag, dem 8. Oktober, im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Landkreis Harburg, Niedersachsen) den sogenannten „Schoolmesterdag“. Von 10 bis 16 Uhr treffen sich dort Lehrer, Erzieher und alle, die sich für die Sprache interessieren. Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos.

Das Programm ist bunt gemischt. Nach einer Begrüßung durch die stellvertretende Landrätin Anette Randt, Museumsdirektor Stefan Zimmermann, Anne Denecke vom Lüneburgischen Landschaftsverband und Wiebke Erdtmann vom Regionalen Landesamt für Schule und Bildung gibt es verschiedene Angebote. Der Autor Hans-Hinrich Kahrs zeigt Theaterstücke für Kinder, während Nikos Saul von der Universität Oldenburg Tipps zum kreativen Schreiben auf Platt gibt.

Auch für Bewegung ist gesorgt: Stefan Zimmermann und der Museumsgärtner Matthias Schuh führen die Gäste durch das Freilichtmuseum. Außerdem gibt es Vorträge über moderne plattdeutsche Literatur von Heiko Frese sowie Infos zum ehrenamtlichen Einsatz an Schulen von Wiebke Erdtmann.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg setzt sich schon länger für die Sprache ein. Gemeinsam mit dem Landkreis Harburg finanzieren sie eine eigene Koordinatorin für Plattdeutsch, Rike Henties. Sie hilft Lehrkräften und vernetzt Schulen, damit die Regionalsprache nicht ausstirbt.

Wer dabei sein möchte, muss sich bis Dienstag, den 22. September, anmelden. Das geht entweder online unter lueneburgischer-landschaftsverband.de/niederdeutsch/schoolmesterdag oder per E-Mail an [email protected].

Quelle: Landkreis Harburg – zur Originalmeldung

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