Landkreis Harburg bekommt neuen Chef für Katastrophenschutz
Wenn es brennt, das Wasser steigt oder ein schwerer Unfall passiert, müssen die Helfer im Landkreis Harburg (Niedersachsen) perfekt eingespielt sein. Damit das klappt, gibt es seit dem 1. Juli einen neuen Chef: Der 43-jährige Daniel Rupp leitet nun die Abteilung für Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz.
Landrat Rainer Rempe betont, dass die Aufgaben immer schwieriger werden. Der Klimawandel sorgt für mehr Unwetter und Waldbrände, und auch die politische Lage in Europa macht den Zivilschutz wichtiger. Rupp soll die bestehenden Strukturen stärken und für die Zukunft fit machen. Er leitet ein Team von 29 Mitarbeitern und kümmert sich unter anderem um die Rettungsleitstelle, die alle Einsätze koordiniert.
Auf dem Tisch liegen bereits große Projekte. So wird an einem neuen Plan für den Rettungsdienst gearbeitet und die Rettungswachen im Landkreis sollen modernisiert oder ganz neu gebaut werden. Außerdem entsteht in Mulmshorn eine gemeinsame Regionalleitstelle für die Landkreise Rotenburg, Heidekreis, Harburg und Lüneburg.
Daniel Rupp ist kein reiner Theoretiker. Er ist schon seit seiner Kindheit bei der Feuerwehr und ist selbst Verbandsführer. Zuvor leitete er das Ordnungsamt in Radevormwald und arbeitete in Solingen. Privat ist er mittlerweile nach Hanstedt gezogen und dort ebenfalls aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr. Wenn er nicht arbeitet oder löscht, taucht er gerne, um den Kopf freizubekommen.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.