Forchheim verbietet Rauchen auf Annafestgelände
In Forchheim (Oberfranken, Bayern) ist es aktuell sehr trocken und heiß. Deshalb hat die Stadt eine wichtige Regel für die Zeit des Annafestes festgelegt: Auf dem gesamten Festgelände gilt ein Rauch- und Dampfverbot. Das betrifft nicht nur normale Zigaretten, sondern auch E-Zigaretten, Vaporizer und E-Shishas. Auch glimmende Gegenstände dürfen nicht mitgeführt werden.
Besonders streng ist es im Kellerwald. Das Verbot gilt für alle Waldflächen, die Kellerbereiche und alle Wege, die nicht befestigt sind. Wer rauchen möchte, muss auf asphaltierte, gepflasterte oder geschotterte Wege ausweichen. Auch auf den offiziellen Schankflächen der Kellerbetriebe ist das Rauchen weiterhin erlaubt.
Die Stadt weist darauf hin, dass im Wald ohnehin von März bis Oktober ein gesetzliches Rauchverbot gilt. Die neue Verfügung macht dies für das Annafest-Gelände nun noch einmal ganz deutlich. Die Regeln gelten für alle Besucher und Mitarbeiter ab dem Tag nach der Bekanntmachung und bleiben bis zum Ende des Festes am 4. August 2026 in Kraft.
Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit teuren Konsequenzen rechnen. Die Stadt droht bei Verstößen mit einem Zwangsgeld von 150 Euro. Da das Rauchen im Wald eine Ordnungswidrigkeit ist, kann die Strafe im schlimmsten Fall sogar bis zu 10.000 Euro betragen.
Quelle: Forchheim – zur Originalmeldung