Forchheim: Rauchverbot auf dem Annafest-Gelände
In Forchheim (Oberfranken, Bayern) ist es während der Zeit des Annafestes untersagt, im Bereich des Festgeländes zu rauchen. Die Stadt hat diese Entscheidung aufgrund der anhaltenden hohen Temperaturen und der extremen Trockenheit getroffen. Es besteht eine große Gefahr durch Waldbrände.
Das Verbot gilt ab dem 28. Juli 2026 und läuft bis zum offiziellen Ende des Festes am 4. August 2026. Betroffen sind alle Besucher und Mitarbeiter. Verboten ist nicht nur das Rauchen von normalen Zigaretten, sondern auch die Nutzung von E-Zigaretten, Vaporizern und E-Shishas. Auch glimmende Gegenstände dürfen nicht mitgeführt werden.
Das Verbot betrifft vor allem die Waldflächen, alle Kellerbereiche und die unbefestigten Wege. Es gibt jedoch Ausnahmen: Auf asphaltierten, gepflasterten oder geschotterten Wegen darf weiterhin geraucht werden. Ebenso ist das Rauchen innerhalb der offiziellen Schankflächen der Kellerbetriebe erlaubt.
Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit teuren Konsequenzen rechnen. Die Stadt droht bei Verstößen gegen die Verfügung mit einem Zwangsgeld von 150 Euro. Da das Rauchen im Wald ohnehin gesetzlich verboten ist, kann es zudem eine Ordnungswidrigkeit sein. In diesem Fall droht eine Geldbuße von bis zu 10.000 Euro.
Quelle: Forchheim – zur Originalmeldung