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Forchheim: Feuerwehren trainierten großen Waldbrand

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Am Mittwochabend rückten zahlreiche Einsatzkräfte in die untere Mark aus. Es war ein geplantes Szenario, um die Zusammenarbeit bei einem schweren Brand im Wald zu testen.

Am Mittwoch um 19:00 Uhr ging in Forchheim (Bayern) der Alarm los. Die Wehren aus Forchheim, Buckenhofen und Burk mussten schnell ausrücken. Die Einsatzfahrzeuge fuhren mit Blaulicht durch die Röthenstraße in die untere Mark. Am Röthenparkplatz richtete Stadtbrandmeister Timo Sokol die Einsatzleitung ein. Ein Förster half den Fahrern dabei, den Weg zum Einsatzort im Wald zu finden.

Vor Ort begannen die Feuerwehrleute sofort mit der Brandbekämpfung. Doch schnell gab es ein Problem: Das Wasser wurde knapp. Die Käsperlesweiher in der Nähe waren wegen der Trockenheit zu leer, um sie als Wasserquelle zu nutzen. Deshalb forderte die Einsatzleitung fiktiv weitere Wehren aus den Landkreisen Bamberg, Erlangen-Höchstadt und Forchheim an. Diese sollten sich am Pilatus Campus sammeln.

Um die Löschfahrzeuge zu versorgen, wurden befüllte Wassertanks vom Stadtgartenamt und von Landwirten herangeholt. Im Wald bauten die Einsatzkräfte zudem ein großes Löschwasserbassin auf, das als Nachfüllstation diente. Da der Einsatz vermutlich lange gedauert hätte, wurde auch ein Plan für die Verpflegung der Männer und Frauen erstellt. Ein Trupp markierte im Dunkeln die Fahrwege mit Schildern, damit der Verkehr im Kreis und in eine Richtung fließen konnte.

Die Organisation funktionierte gut. Ein Digitalfunkmast im Staatsforst sorgte für eine stabile Verbindung. Zudem kannten viele Feuerwehrleute die Gegend privat, was die Kommunikation erleichterte. Begriffe wie „Försterhäusla“ oder „Sechs Eichen“ wussten alle sofort zuzuordnen.

Nach 21:00 Uhr beendete der Übungsbeobachter Burkard Baumgärtner die Aktion. Die Fahrzeuge verließen den Wald und die Beteiligten besprachen gemeinsam, was gut lief und wo es noch Verbesserungen gibt. Die Förster Alexander Schmitt und Max Schneider bedankten sich bei den Einsatzkräften für ihren Einsatz, besonders weil es kürzlich in Oberhaid und Strullendorf echte Waldbrände gegeben hatte.

Quelle: Forchheim – zur Originalmeldung

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