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Forchheim: Barrierefreie Bahnhofstoilette nach Vandalismus wieder offen

Copyright und Urheber siehe Forchheim

Die Toilette für Rollstuhlfahrer am Bahnhof Forchheim war durch Vandalismus und einen Wasserschaden unbrauchbar. Jetzt ist die Anlage wieder in Betrieb.

Die barrierefreie Toilettenanlage am Bahnhof in Forchheim (Oberfranken, Bayern) kann ab sofort wieder genutzt werden. Das Facilitymanagement der Stadt hat die notwendigen Reparaturen abgeschlossen.

Die Anlage war in einem schlechten Zustand. Unbekannte hatten die Toilette im Inneren schwer beschädigt. Besonders gefährlich war, dass das Notrufset zerstört wurde. Wenn jemand in der Toilette gestürzt wäre, hätte er keinen Alarm auslösen können. Auch die Elektrik war kaputt. Die Stadt hat den Notrufschalter nun ausgetauscht und das Türschloss repariert. Der Zylinder wurde erneuert, sodass die Tür wieder mit dem normalen Euro-Schlüssel aufgeht. Zudem gibt es jetzt eine bessere Beleuchtung durch LED-Lampen mit Bewegungssensoren.

Neben dem Vandalismus gab es ein Problem mit dem Gebäude selbst. An der Decke der barrierefreien Toilette gab es einen massiven Wasserschaden. Das Regenwasser drang durch ein undichtes Dach ein, weshalb Teile der Decke entfernt werden mussten.

Hier gibt es eine Aufteilung der Zuständigkeiten: Die Stadt Forchheim kümmert sich um das Innere der Anlage, während die Deutsche Bahn für das Gebäude und das Dach verantwortlich ist. Da die Bahn das Dach noch nicht komplett instand gesetzt hat, installierte die Stadt vorerst eine provisorische Decke. Diese soll verhindern, dass erneut Wasser in den Raum läuft.

Die Anlage ist nun wieder sicher und uneingeschränkt nutzbar. Weitere Angaben zum Zeitplan für die endgültige Dachreparatur durch die Deutsche Bahn liegen bislang nicht vor.

Quelle: Forchheim – zur Originalmeldung

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