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Flughafen München: Mann mit gefälschten Papieren gestoppt

Ein 36-jähriger Ägypter wollte am Dienstag in Deutschland einreisen. Doch bei der Kontrolle am Flughafen kam ein Trick mit einem schwedischen Visum ans Licht.

Der Mann kam am Dienstag mit dem Flug LH787 aus Kairo am Flughafen München (Landkreis Freising, Bayern) an. Bei der Einreisekontrolle befragten die Beamten der Bundespolizei den Reisenden. Er gab an, für eine medizinische Konferenz nach München zu kommen. Um das zu beweisen, zeigte er eine Hotelbuchung, ein Ticket für den Rückflug und eine Einladung zu der Veranstaltung vor.

Den Beamten fiel jedoch auf, dass der Mann ein schwedisches Schengenvisum besaß. Auf die Frage, warum er das Visum ausgerechnet in Schweden beantragt hatte, behauptete der Mann, er habe eine Reise mit einem Freund nach Schweden geplant. Er legte entsprechende Unterlagen vor, um seine Geschichte zu stützen.

Die Polizisten prüften die Buchungsunterlagen genau und stellten fest, dass die Dokumente gefälscht waren. Nach aktuellem Stand hatte der Mann die Papiere nur benutzt, um sich das schwedische Visum zu erschleichen. Die Voraussetzungen für das Visum waren in Wahrheit nicht erfüllt.

Die Bundespolizei verweigerte dem Mann daraufhin die Einreise und sprach ein Aufenthaltsverbot aus. Damit darf er nicht in das Bundesgebiet. Um das Strafverfahren zu sichern, musste der Mann eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro hinterlegen. Er soll noch am selben Tag zurück nach Ägypten geflogen werden.

Jetzt ermittelt die Polizei gegen den 36-Jährigen. Er steht im Verdacht, Beweisdaten gefälscht und sich ein Visum erschlichen zu haben. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion München – zur Originalmeldung

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