Flughafen Köln/Bonn: Waffe in Backpapier im Koffer gefunden
Die Beamten der Bundespolizei kontrollierten am Flughafen Köln/Bonn (Nordrhein-Westfalen) im Terminal 2 die aufgegebenen Koffer. Bei einem Gepäckstück machten sie eine ungewöhnliche Entdeckung. Im Inneren des Koffers lag eine Schusswaffe.
Der 76-jährige deutsche Besitzer hatte versucht, die Waffe zu verstecken. Er wickelte sie erst in Backpapier und dann in Alufolie ein. Als die Polizisten die Waffe genauer untersuchten, stellten sie fest, dass sie kein Prüfzeichen hatte. Zudem war die Waffe schussbereit.
Die Beamten befragten den Mann direkt am Flughafen. Er gab an, die Waffe auf einem Flohmarkt in Aachen gekauft zu haben. Warum er die Waffe überhaupt auf seine Reise mitgenommen hatte, konnte er nicht erklären. Einen Waffenschein oder eine Waffenbesitzkarte besaß der Mann nicht.
Die Polizei nahm die Waffe an sich. Gegen den 76-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Nachdem die Beamten alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen hatten, ließen sie den Mann wieder frei. Er konnte seine Reise anschließend fortsetzen.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung