Köln startet mit über 100 neuen Zoll-Azubis
In Köln (Nordrhein-Westfalen) haben mehr als 100 junge Männer und Frauen ihren Vorbereitungsdienst beim Zoll gestartet. Der Leiter des Hauptzollamts, Frank Denner, begrüßte die neuen Kollegen. Er versprach ihnen eine abwechslungsreiche Ausbildung bei einem Arbeitgeber, dem auch soziale Themen wichtig sind.
Insgesamt sind es 107 neue Leute in Köln. Damit stellt die Behörde vor Ort die meisten Nachwuchskräfte in ganz Deutschland ein. Bundesweit fangen heute rund 1.800 Menschen beim Zoll an. In Köln teilen sich die neuen Kräfte auf zwei Wege auf: 75 Menschen machen eine zweijährige Ausbildung im mittleren Dienst. 32 andere absolvieren ein dreijähriges duales Studium für den gehobenen Dienst.
Die Ausbildung ist so aufgebaut, dass Theorie und Praxis sich abwechseln. Die Studenten des gehobenen Dienstes lernen die Theorie an der Hochschule des Bundes in Münster oder Rostock. Die Azubis im mittleren Dienst gehen in zolleigene Bildungszentren nach Leipzig, Plessow, Sigmaringen oder Erfurt. Die praktische Arbeit erledigen alle direkt im Hauptzollamt Köln, in Zollämtern der Umgebung oder bei der Zollfahndung.
Wenn die Ausbildung oder das Studium fertig ist, werden die jungen Beamten in verschiedene Bereiche eingeteilt. Das kann die Steuererhebung sein, die Finanzkontrolle bei Schwarzarbeit oder sogar der Einsatz in einer Spezialeinheit. Der Zoll übernimmt grundsätzlich alle Leute, die für den Job geeignet sind. Damit ist ein sicherer Arbeitsplatz garantiert, bei dem es unter anderem um den Verbraucherschutz und die Steuereinnahmen des Staates geht.
Wer selbst Interesse hat, kann sich bereits jetzt bewerben. Für den Start am 1. September 2027 läuft die Bewerbungsfrist beim Hauptzollamt Köln noch bis zum 15. Oktober 2026. Weitere Informationen gibt es auf den offiziellen Karriere-Seiten des Zolls.