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Flughafen Köln/Bonn: Bundespolizei schnappt vier Fahndungsgesprächte

Ein Montag am Flughafen Köln/Bonn wurde für vier Männer unangenehm. Die Bundespolizei kontrollierte die Reisenden und stellte fest, dass sie alle zur Fahndung ausgeschrieben waren.

Die Beamten der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn (Nordrhein-Westfalen) hatten am Montag einen ereignisreichen Tag. Insgesamt vier Männer gerieten bei Kontrollen ins Visier der Polizei, weil sie in verschiedenen Städten gesucht wurden.

Ein 20-jähriger Deutscher wollte gerade in einem Flugzeug nach Izmir steigen, als die Beamten ihn kontrollierten. Dabei kam heraus, dass die Staatsanwaltschaft Köln einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt hatte. Dem jungen Mann wird Geldwäsche vorgeworfen. Außerdem suchte die Stadt Leverkusen nach ihm, weil er sein Fahrverbot missachtet oder seinen Führerschein nicht abgegeben hatte. Die Polizei nahm ihn fest und brachte ihn direkt zum Amtsgericht Köln.

Ähnlich lief es bei einem 44-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wegen Diebstahls vor. Der Mann hätte eine Geldstrafe von 5.500 Euro zahlen können, um nicht ins Gefängnis zu müssen. Da er das Geld nicht hatte, wurde er festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zwei andere Männer hatten mehr Glück und konnten sich freikaufen. Ein 39-jähriger Syrer wollte nach Erbil fliegen, als die Polizei ihn stoppte. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main suchte ihn wegen Betruges. Er zahlte die geforderten 282,50 Euro sofort und durfte danach weiterreisen.

Ein 48-jähriger Deutscher kam gerade aus Tirana an, als er bei der Einreisekontrolle auffiel. Die Staatsanwaltschaft Aachen wollte eine Strafe vollstrecken. Auch er beglich die Forderung von 275 Euro direkt vor Ort und wurde daraufhin von der Polizei entlassen.

Ob und inwieweit sich die Verdächtigen in den laufenden Verfahren strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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