Flughafen Düsseldorf: Geflüchteter bei Ausreise gefasst
Der Mann aus Koblenz (Rheinland-Pfalz) wollte am Donnerstagvormittag, dem 20. August 2026, von Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) aus nach Tunis fliegen. Als er jedoch durch die Ausreisekontrolle der Bundespolizei ging, schlug das System an. Die Beamten stellten fest, dass der Deutsche zur Fahndung ausgeschrieben war.
Der Hintergrund der Suche lag in Tübingen. Dort hatte die Staatsanwaltschaft erst zwei Tage zuvor einen Haftbefehl gegen den 30-Jährigen erlassen. Der Mann war bereits im Dezember 2024 rechtskräftig verurteilt worden, weil er unerlaubt mit Abfällen umgegangen war. Da er jedoch nicht angetreten war, um seine Strafe abzusitzen, suchten die Behörden ihn.
Auf den Mann wartete eine Ersatzfreiheitsstrafe von zehn Tagen. Diese konnte er jedoch im letzten Moment abwenden. Er zahlte die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 1.400 Euro direkt vor Ort bei der Bundespolizei.
Nachdem das Geld bezahlt war, gab die Polizei den Mann wieder frei. Er konnte seine Reise nach Tunesien wie geplant fortsetzen.
Die Ermittlungen sind damit abgeschlossen.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung