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Flensburg: Bundespolizei rettet Urlauben mit Ersatzpässen

Viele Reisende auf dem Weg nach Skandinavien haben ihre abgelaufenen Ausweise übersehen. In Flensburg hilft die Bundespolizei nun mit Notdokumenten aus.

Die Sommerferien in Schleswig-Holstein sind in vollem Gange. Viele Familien und Urlauber machen sich auf den Weg nach Dänemark oder weiter nach Skandinavien. Doch für einige beginnt der Trip in Flensburg (Schleswig-Holstein) mit einem Schreck: Sie merken erst kurz vor der Grenze, dass der Personalausweis oder der Reisepass abgelaufen ist.

Das führt oft zu Problemen. Die dänischen Polizisten an der Grenze schicken Leute ohne gültige Papiere konsequent zurück. Sogar die Fährbetreiber lassen Urlauber nicht an Bord, wenn die Dokumente nicht stimmen oder ganz fehlen. Das gilt übrigens auch für die Kleinsten, denn schon Säuglinge brauchen für die Reise ein eigenes Dokument.

Die Bundespolizei in Flensburg springt in diesen Fällen ein. In den ersten fünf Wochen der Ferien haben die Beamten bereits mehr als 170 Menschen geholfen. Allein am letzten Wochenende waren es 35 Menschen. Die Polizisten stellen den Betroffenen einen gebührenpflichtigen Reiseausweis aus. Dieses Dokument kostet 32 Euro und dient als Passersatz, damit die Weiterreise überhaupt möglich ist.

Die Bundespolizei warnt nun davor, die Papiere zu spät zu prüfen. Wer Stress vermeiden will, sollte seine Ausweise rechtzeitig vor der Abfahrt kontrollieren und sich über die Regeln im Zielland informieren. Informationen dazu gibt es unter anderem beim Auswärtigen Amt.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg – zur Originalmeldung

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