Flensburg: Brandstifter nach Auto-Brand in Haft
Es war kurz vor vier Uhr morgens am Samstag, als es in der Karlstraße in Flensburg (Schleswig-Holstein) brannte. Jemand hatte einen dort abgestellten VW Touran vorsätzlich in Brand gesetzt. Die Flammen waren so stark, dass sie schnell auf einen daneben parkenden VW Polo übergriffen.
Beide Autos brannten vollständig aus. Am Ende blieb nur ein Haufen Schrott übrig. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf insgesamt rund 20.000 Euro.
Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen sofort auf. Die Beamten werteten Beweismittel und technische Daten aus. Dabei stießen sie auf die Spur eines 36-jährigen Mannes aus Flensburg. Am Montagmorgen nahmen die Polizisten den Verdächtigen fest.
Die Staatsanwaltschaft wollte den Mann nicht wieder laufen lassen und stellte einen Antrag auf Haft. Am Dienstagvormittag wurde der Beschuldigte einer Haftrichterin beim Amtsgericht Flensburg vorgeführt. Die Richterin ordnete die Untersuchungshaft an. Grund dafür ist der dringende Verdacht der Brandstiftung und die Sorge, dass der Mann erneut Autos anzünden könnte. Er wurde direkt in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.