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Flensburg: Mann springt betrunken ins Hafenbecken

Ein 38-Jähriger wollte das Hafenbecken in Flensburg durchschwimmen. Am Ende rettete ihn ein elektrisches Mietboot von zwei Touristen.

Am Dienstagabend passierte in Flensburg (Schleswig-Holstein) ein ungewöhnlicher Vorfall. Gegen 20.20 Uhr sprang ein 38-jähriger Mann auf Höhe des Renate-Delfs-Platzes einfach ins Hafenbecken. Er hatte wohl getrunken und wollte das Becken nun schwimmend überqueren.

Zuerst klappte der Plan noch. Der Mann schwamm etwa 200 Meter weit. Doch dann gingen ihm die Kräfte aus. Passanten bemerkten, dass er in Not geriet, und riefen sofort die Feuerwehr und die Polizei.

Die Berufsfeuerwehr war zwar auf dem Weg, doch bis ihr eigenes Boot im Wasser war, dauerte es zu lange. Zwei Polizisten vom 1. Revier waren bereits am Ufer. Sie sahen ein elektrisches Mietboot, in dem zwei Touristen saßen. Die Beamten nahmen das Boot kurzerhand in Beschlag und fuhren damit zum Schwimmer.

Die Polizisten konnten den entkräfteten Mann aus dem Wasser ziehen und zurück an Land bringen. Dort übernahmen zuerst die Retter des Rettungsdienstes die Versorgung. Später wurde der Mann an seine Freunde übergeben, die ihn nach Hause begleiteten.

Das Touristenpärchen durfte danach wieder in sein Boot steigen. Die Polizei bedankte sich bei den beiden für die Hilfe. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Polizeidirektion Flensburg – zur Originalmeldung

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