Flechtingen bekämpft giftige Eichenprozessionsspinner
Die giftigen Haare der Eichenprozessionsspinner sind ein Problem für die Gesundheit von Menschen und schaden zudem den Bäumen. Deshalb hat die Verbandsgemeinde Flechtingen (Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt) im Jahr 2026 eine große Aktion gestartet, um die Plage zu stoppen.
Das Land Sachsen-Anhalt hat die Maßnahmen finanziell unterstützt. Das Geld kam vom Landesamt für Verbraucherschutz und wurde über den Landkreis Börde verteilt. Ziel war es, die Gefahr für die Menschen zu senken und zu verhindern, dass sich die Schädlinge weiter ausbreiten.
Die Bekämpfung lief in zwei Etappen ab. Zuerst ging es im Mai 2026 los: An insgesamt 273 Eichen wurden die Nester chemisch besprüht. Damit sollte die Entwicklung der Larven gestoppt werden, bevor sie gefährlich wurden.
Im August folgte der zweite Schritt. An 114 Eichen setzten die Fachleute auf eine mechanische Methode. Dabei wurden die Nester aus den Kronen abgesaugt und anschließend fachgerecht entsorgt.
Damit die Aktion funktionierte, mussten die betroffenen Bäume erst genau gefunden werden. Das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde hat dafür mit den einzelnen Mitgliedsgemeinden zusammengearbeitet. Erst nachdem die Standorte feststanden, wurde eine Fachfirma mit den Arbeiten beauftragt und die Ausführung kontrolliert.