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Fischsterben an der Kieswäsch in Kulmbach

Copyright und Urheber siehe Landkreis Kulmbach

Im Naherholungsgebiet Mainaue sterben plötzlich Fische. Deshalb ist der Badebetrieb an der Kieswäsch derzeit verboten.

Am Sonntagvormittag, den 23. August 2026, bemerkte der Fischereiverein Kulmbach (Landkreis Kulmbach, Bayern) mehrere tote Fische im Wasser. Die Nachricht löste einen Großeinsatz aus. Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack fuhr sofort an die Kieswäsch, um sich die Lage anzusehen, und alarmierte die zuständigen Stellen.

Um die Menschen zu schützen, reagierten die Behörden schnell: Der Badebetrieb an der Kieswäsch wurde mit sofortiger Wirkung untersagt. Zudem sperrten die Einsatzkräfte den Uferbereich ab, damit niemand in das betroffene Gebiet gelangt.

Experten vom Wasserwirtschaftsamt und dem Landratsamt untersuchten die Wasserqualität. Dabei stellten sie fest, dass im Bereich des Stegs viel zu wenig Sauerstoff im Wasser war. Dieser niedrige Wert ist kritisch und führt dazu, dass die Fische ersticken.

Um dem entgegenzuwirken, startete eine große Rettungsaktion für das Gewässer. Zuerst setzten die Freiwilligen Feuerwehren aus Höferänger, Katschenreuth, Leuchau, Melkendorf und Kulmbach Tragkraftspritzen ein. Damit pumpten sie etwa 3.200 Liter Wasser pro Minute, um frischen Sauerstoff ins Becken zu bringen. Später kamen das Technische Hilfswerf (THW) aus Kulmbach, Kronach und Naila hinzu. Mit ihren starken Pumpen steigerten sie die Förderleistung auf insgesamt 24.000 Liter pro Minute. Unterstützt wurden sie dabei von der Kreiswasserwacht und der DLRG.

Die Ursache für den Sauerstoffmangel ist noch nicht bekannt. Deshalb nehmen die Behörden weiterhin Wasserproben und untersuchen stichprobenartig die toten Fische. Die Pumpen sollen in den nächsten Tagen weiterlaufen, um die Situation zu stabilisieren.

Die Sperrungen bleiben so lange bestehen, bis die Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen. Mit ersten Erkenntnissen wird in den kommenden Tagen gerechnet. Die Stadt Kulmbach wird die Bevölkerung über die weitere Entwicklung informieren.

Quelle: Landkreis Kulmbach – zur Originalmeldung

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