Feuerwehr aus Bad Dürkheim half bei Waldbrand
Am Wochenende war es in Langenfeld (Landkreis Mayen-Koblenz) gefährlich. Ein Waldbrand wütete dort, und die örtlichen Kräfte kamen nicht mehr alleine zurecht. Deshalb forderte das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Hilfe aus anderen Regionen an. Auch der Landkreis Bad Dürkheim (Süden von Rheinland-Pfalz) schickte Unterstützung.
Insgesamt 21 Feuerwehrleute machten sich am Samstag gegen 20 Uhr auf den Weg. Sie starteten in Kirchheim und fuhren dann weiter nach Langenfeld. Vor Ort übernahmen sie eine wichtige Aufgabe: Sie mussten über die Nacht hinweg die Flächen kontrollieren, die bereits gelöscht waren. So sollte verhindert werden, dass das Feuer an einer Stelle wieder ausbricht.
Für den Einsatz wurde schweres Gerät aufgeboten. Aus Lambrecht kamen ein Waldbrand-Tanklöschfahrzeug und ein Pickup, der als Führungsfahrzeug diente. Drei weitere Tanklöschfahrzeuge aus Ebertsheim, Freinsheim und Grünstadt sowie ein Mehrzweckfahrzeug aus Obrigheim unterstützten die Truppe. Die Leitung der Einheit übernahm Florian Liedy, der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Lambrecht.
Am Sonntagvormittag war die Arbeit erledigt und die Feuerwehrleute konnten in ihre Heimat zurückkehren. Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld bedankte sich bei den Einsatzkräften und bei Jochen Lander, dem stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises, der das Ausrücken organisiert hatte. Der Landrat betonte, dass bei so großen Bränden die Zusammenarbeit über die Kreisgrenzen hinweg entscheidend sei.
Weitere Angaben zum genauen Ausmaß des Brandes in Langenfeld liegen bislang nicht vor.