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Feucht: Zeidelgericht sucht verschwundenen Kirchweihbaum

Copyright und Urheber siehe Feucht

In Feucht ist während der Kirchweih der Baum verschwunden. Nun soll ein humorvoller Prozess in der Reichswaldhalle das Rätsel lösen.

Seit Ende Juli rätseln die Menschen in Feucht (Landkreis Nürnberg, Bayern), was mit ihrem Kirchweihbaum passiert ist. In der Nacht von Freitag auf Samstag verschwand der Baum plötzlich. Es gibt viele Fragen, auch ob es sich dabei um einen traditionellen Streich handelte oder ob jemand gegen die Regeln verstoßen hat.

Um die Sache aufzulösen, gibt es nun ein besonderes Ereignis: Am Mittwoch, den 13. August 2026, wird das sogenannte Zeidelgericht einberufen. Das ist kein echtes Gericht, sondern eine lustige Inszenierung, die an alte Bräuche anknüpft. In der Reichswaldhalle soll nun mit einem Augenzwinkern geklärt werden, wer den Baum weggeschleppt hat.

An dem „Prozess“ nehmen die Kärwaleute aus Feucht, Moosbach und Winkelhaid teil. Sie werden ihre Sicht der Dinge schildern. Schon Landrat Armin Kroder hat das Ganze mit einem Video auf Instagram angeheizt. Mit ernster Miene übertrug er die „Kirchweihgerichtsbarkeit“ an Bürgermeister Harald Danzl, damit dieser das Verfahren leiten kann.

Die Verhandlung beginnt am 13. August um 18:00 Uhr. Die Türen der Reichswaldhalle öffnen bereits ab 17:00 Uhr. Da der Platz begrenzt ist, können maximal 500 Besucher vor Ort dabei sein. Wer keinen Platz bekommt oder nicht kommen kann, kann den Prozess live über den YouTube-Kanal des Marktes Feucht verfolgen.

Ob am Ende ein „Urteil“ fällt, das die Sache endgültig klärt, wird sich zeigen. Die Ermittlungen im Rahmen des humorvollen Spiels dauern an.

Quelle: Feucht – zur Originalmeldung

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