Festnahme nach versuchtem Totschlag auf Rheinberger Schützenfest
Am 1. August kam es auf einem Schützenfest in Rheinberg (Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) zu einem schweren Vorfall. Ein Mensch wurde dabei fast getötet. Die Duisburger Kriminalpolizei hat den Fall seitdem genau untersucht.
Am Montag, dem 10. August, führte die Spur der Ermittler schließlich zu einem 21-jährigen Deutschen. Die Beamten der Mordkommission nahmen den jungen Mann direkt an seinem Arbeitsplatz fest.
Kurz darauf durchsuchten die Polizisten seine Wohnung. Da die Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Antrag gestellt hatte, gab es dafür einen richterlichen Beschluss. Die Beamten suchten zudem die Wohnung einer befreundeten Person ab, um weitere Beweise zu finden.
Am nächsten Tag, Dienstag, entschied ein Richter am Amtsgericht Moers über die weitere Haft. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve (Zweigstelle Moers) wurde ein Untersuchungshaftbefehl gegen den 21-Jährigen erlassen. Er muss nun in Haft bleiben. Ihm wird versuchter Totschlag und eine gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Das Kriminalkommissariat 11 sucht nun nach den genauen Hintergründen der Tat. Die Beamten prüfen außerdem, ob noch weitere Menschen an dem Vorfall beteiligt waren. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.