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Dinslaken bekommt Spezialwagen für gefährliche Stoffe

Vier Feuerwehrleute aus Dinslaken haben eine wichtige Ausbildung beendet. Damit ist der Weg frei für ein neues Spezialfahrzeug des Bundes.

In Dinslaken (Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) bereitet sich die Feuerwehr auf neue Aufgaben vor. Vier Einsatzkräfte haben erfolgreich den Lehrgang zur ABC-Erkundung absolviert. Die Ausbildung dauerte vom 7. bis zum 25. Juli 2026. Insgesamt gab es vier Abende und zwei Samstage, an denen die Männer und Frauen lernten, wie man mit gefährlichen Stoffen umgeht.

Zusammen mit vier Kollegen aus Kamp-Lintfort bildeten sie eine Gruppe von acht Teilnehmern. Zwei Ausbilder aus Kamp-Lintfort leiteten den Kurs. Dabei ging es vor allem um chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren. Die Feuerwehrleute lernten, wie sie moderne Messgeräte benutzen und wie sie eine Unfallstelle sicher absuchen. Die gesammelten Daten sind wichtig, damit die Einsatzleitung weiß, welche Schutzmaßnahmen für die Menschen in der Stadt nötig sind.

Für Dinslaken ist dieser Erfolg besonders wichtig. Die Stadt soll nämlich einen neuen CBRN-Erkundungswagen vom Bund bekommen. Das ist ein Spezialfahrzeug, das genau darauf ausgelegt ist, Giftstoffe oder Strahlung zu spüren und zu messen. Ohne die frisch ausgebildeten Kräfte hätte die Feuerwehr niemanden, der das Auto bedienen kann. Jetzt sind die personellen Voraussetzungen erfüllt, um den Wagen in Betrieb zu nehmen.

Auch in Kamp-Lintfort spielt das Fahrzeug eine Rolle. Dort wurde der neue Wagen des Bundes erst vor Kurzem in Dienst gestellt. Deshalb diente er während des Lehrgangs auch direkt als Praxisobjekt für die Teilnehmer.

Das gesamte Konzept der CBRN-Wagen ist bundesweit einheitlich. Ziel ist es, dass solche Spezialkräfte schnell an jedem Ort in Deutschland verfügbar sind. Die Zusammenarbeit zwischen Dinslaken und Kamp-Lintfort soll so den Schutz der Bevölkerung im Kreis Wesel verbessern.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Feuerwehr Dinslaken – zur Originalmeldung

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