Extremwettertag in Meinerzhagen: Feuerwehr und THW zeigen Technik
Am Samstag, den 22. August, findet in Meinerzhagen (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) ein Extremwettertag statt. Von 12 bis 16 Uhr verwandelt sich der Otto-Fuchs-Platz in eine Art Schauplatz für Notfälle. Ziel ist es, den Menschen zu zeigen, wie sie sich bei Starkregen, Hitzewellen oder Waldbränden richtig verhalten und was man selbst tun kann, um Schäden am Haus zu vermeiden.
Die Freiwillige Feuerwehr Meinerzhagen zeigt dabei, wie sie gegen Brände in Wäldern und auf trockenen Flächen vorgeht. Die Besucher können spezielle Ausrüstung aus nächster Nähe sehen. Mit dabei sind ein Tanklöschfahrzeug des Löschzugs II Valbert sowie der Gerätewagen Logistik (GW-L) des Löschzugs I Stadtmitte.
Auch das Technische Hilfswerk (THW) ist mit den Gruppen aus Iserlohn und Halver vor Ort. Die Helfer demonstrieren, wie sie bei Hochwasser und Katastrophen vorgehen. Besonders spannend: Eine Großpumpe und ein mobiler Hochwasserpegel aus Bergkamen werden live vorgeführt.
Das DRK aus Meinerzhagen-Valbert kommt mit zwei Fahrzeugen und einem Quad. Die Sanitäter informieren darüber, wie man sich vor extremer Hitze schützt und welche gesundheitlichen Folgen die Temperaturen haben können.
Ein wichtiger Teil des Tages ist die Vorsorge. Am Stand des Märkischen Kreises wird die Starkregengefahrenkarte gezeigt. Dort sieht man genau, wo bei heftigem Regen das Wasser in der Umgebung hinfließt und welche Bereiche gefährdet sind. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK) liefert dazu passende Klimadaten und einen Klimaatlas für Meinerzhagen.
Wer wissen will, wie man den eigenen Keller trocken hält, kann zum Hochwasser-Kompetenz-Centrum (HKC) gehen. Dort gibt es ein Fahrzeug mit mobilen Deichen, Schutzsystemen und sogenannten Flutboxen für die Entwässerung. Auch Notfallkoffer werden vorgestellt.
Für Verpflegung ist gesorgt: Die Jugendfeuerwehr grillt für die Besucher, während der gemischte Chor „MixTour“ die Getränke ausgibt.