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Euskirchen öffnet seine historischen Denkmäler

Copyright und Urheber siehe Euskirchen

Am Sonntag, den 13. September 2026, gibt es in Euskirchen eine besondere Chance: Viele alte Gebäude und Anlagen öffnen ihre Türen für Besucher.

Von 11 bis 17 Uhr können die Menschen in Euskirchen (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) Architektur und Geschichte hautnah erleben. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. An einigen Orten gibt es zudem Verpflegung.

Ein wichtiger Stopp ist die Wasserburg Kleinbüllesheim in der Paulstraße 6. Hier gibt es um 11 Uhr und 13 Uhr Führungen über das Außengelände. Dr. Kristin Dohmen vom LVR zeigt dabei, wie man an den Fassaden die Geschichte ablesen kann. Wer in den Dachstuhl der Wirtschaftsgebäude schauen will, kann dies von 11 bis 17 Uhr tun. Madelaine Höhl erklärt dort, wie die massiven Dachträger stabilisiert wurden. Für beide Angebote ist festes Schuhwerk nötig. Im Innenhof gibt es zudem einen Infostand zum Denkmalschutz, historische Karten und Mal- sowie Spielplakate für Kinder.

Auch die Pfarrkirche St. Martin am Ohligschlägerplatz ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Thomas Keulertz führt durch das Gebäude und zeigt unter anderem die Schorn-Orgel, den Taufstein und ein Reliquiar der Hl. Apollonia.

Auf dem historischen Friedhof in der Frauenberger Straße gibt es zwei spezielle Rundgänge. Um 11 Uhr spricht Konstanze Bauer über Frauen und die Kriegsgräberfürsorge. Um 14 Uhr führt Kurt Lingscheidt zu starken Frauen der Stadtgeschichte. Von 11 bis 15.30 Uhr informiert die Friedhofsverwaltung vor der ehemaligen Trauerhalle über Grabpatenschaften.

Das ehemalige Gesellschaftshaus der AG Casino in der Kaplan-Kellermann-Straße 1 ist von 11 bis 16 Uhr zugänglich. Besucher können die restaurierten Prägetapeten und das Holztreppenhaus sehen. Im Kleinen Saal gibt es eine digitale Präsentation, und um 16 Uhr spielt der Pianist Manfred Schümer ehrenamtlich im Großen Saal.

Technik-Fans sollten zum preußischen Lokomotivschuppen in der Oststraße 2a gehen. Von 11 bis 17 Uhr sind die Hallen und Loks offen. Der Eisenbahnclub Euskirchen ECE e.V. baut dort eine Spielanlage für Kinder auf, während der Verein Eisenbahnfreunde Euskirchen e.V. für Essen und Trinken sorgt.

Im Stadtmuseum in der Wilhelmstraße 32-34, das an der alten Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert liegt, läuft von 11 bis 17 Uhr die Sonderausstellung „Euskirchen und die Flut“.

Zuletzt öffnet das ehemalige Kaiserin-Auguste-Victoria-Gymnasium in der Billiger Straße 4. Um 11, 13 und 15 Uhr führt Dr. Monika Herzog durch die Aula und erklärt die Restaurierung von Holz, Glas und Malereien. Dort gibt es ebenfalls einen Infostand zum Denkmalschutz und eine kleine Überraschung für Kinder.

Wer Fragen zum Programm in Euskirchen hat, kann Frau Relles von der Unteren Denkmalbehörde unter 02251-14-442 oder per E-Mail an [email protected] erreichen.

Quelle: Euskirchen – zur Originalmeldung

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