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Euskirchen: Messwagen scannt Straßen in mehreren Ortsteilen

Copyright und Urheber siehe Euskirchen

Ab Montag fährt ein spezielles Messfahrzeug durch Euskirchen. Die Stadt will so Schlaglöcher und Schäden an den Straßen digital erfassen.

In Euskirchen (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) wird es in den nächsten Tagen ein ungewöhnliches Auto auf den Straßen geben. Am Montag, den 27. Juli 2026, startet ein Messfahrzeug mit einer Tour durch das Stadtgebiet. Das Auto ist mit Kameras und Lasersensoren ausgestattet, die die Straßen und alles drumherum genau aufzeichnen.

Zuerst geht es in zehn Ortsteile. Das Fahrzeug fährt durch Oberwichterich, Frauenberg, Elsig, Wißkirchen, Euenheim, Billig, Billiger Wald, Euskirchen-Heide, Stotzheim und Roitzheim. Insgesamt sollen etwa 60 Kilometer Strecke in rund 620 Abschnitten gescannt werden. Wenn das Wetter mitspielt, dauert diese erste Phase etwa drei Tage.

Die Stadt will mit den Daten ein neues System aufbauen, um die Straßen besser zu pflegen. Die Kameras erfassen alles, was am Straßenrand steht – von der Straßenlaterne bis zum Verkehrsschild. So kann die Verwaltung am Computer sehen, wo Fahrbahnen oder Gehwege kaputt sind. Das Ziel ist, Sanierungen genau dort zu planen, wo sie am dringendsten nötig sind, um Steuergelder zu sparen.

Da die Kameras alles filmen, gibt es auch Regeln zum Datenschutz. Die Stadt sagt, dass alle Menschen und Autokennzeichen automatisch unscharf gemacht werden. Die Bilder bleiben intern und werden nicht veröffentlicht.

In den kommenden Jahren soll das gesamte Stadtgebiet auf diese Weise erfasst werden. Danach wird das Ganze regelmäßig wiederholt, damit die Daten aktuell bleiben. Der fließende Verkehr wird durch das Messfahrzeug kaum behindert.

Quelle: Euskirchen – zur Originalmeldung

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