Euskirchen: Mann soll Lebensgefährtin mit Messer getötet haben
Am Sonntagabend, dem 2. August 2026, ging bei der Polizei ein Notruf aus Euskirchen (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) ein. Ein 45-jähriger Mann rief die Beamten an. Als die Streifenwagen am Ort ankamen, fanden sie den Mann schwer verletzt vor. Neben ihm lag eine 46-jährige Frau, die bereits keine Lebenszeichen mehr zeigte.
Die Retter eilten zu der Wohnung, konnten der Frau aber nicht mehr helfen. Sie stellten den Tod fest. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen soll der Mann seine Lebensgefährtin in der Wohnung mit einem Messer angegriffen und getötet haben. Danach hat er sich offenbar selbst verletzt.
Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest. Wegen seiner Verletzungen musste er sofort in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er auf der Intensivstation behandelt wird.
Da es sich um einen schweren Fall handelt, hat die Mordkommission der Bonner Polizei die Ermittlungen übernommen. Die Beamten arbeiten eng mit der Staatsanwaltschaft Bonn zusammen. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.