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EU-Waldbrandmodul bekämpft Feuer in Serbien

Das Foto zeigt ein Löschfahrzeug aus Bonn beim Einsatz in einem Waldbrandgebiet in Serbien Copyright und Urheber siehe Bonn

Ein spezielles Team zur Waldbrandbekämpfung ist in der Region Deliblato eingetroffen. Die Einsatzkräfte kämpfen dort gegen starke Brände.

Das EU-Waldbrandmodul GFFF-V DE1 ist am Montag, den 24. August 2026, gegen 16:30 Uhr in der Region Deliblato (östlich von Belgrad, Serbien) angekommen. Die Anreise war lang. Die Teams legten rund 1.500 Kilometer zurück. Auf dem Weg machten sie zwei Zwischenstopps, unter anderem in der Staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg und bei einer Feuerwehr im Südosten von Budapest, um sich auszuruhen.

Die Einheit ist so aufgestellt, dass sie mehrere Tage am Stück im Schichtbetrieb arbeiten kann. Sie besteht aus zwei Teams für die Brandbekämpfung, einer Führungsgruppe sowie einer Einheit für Logistik und Verpflegung. Ein Teil des Teams bereitete sich schon auf den letzten Kilometern vor, um sofort loslegen zu können. Da das Feuer sehr aktiv war, rückten die Leute bereits am Montagabend aus. Sie mussten verhindern, dass sich ein Bodenfeuer weiter ausbreitet. Zuvor hatten Flugzeuge Wasser abgeworfen und andere internationale Teams versucht, die Intensität der Flammen zu senken.

Die Arbeit im Gelände ist extrem hart. Nur mit speziellen, geländegängigen Löschfahrzeugen kommt man voran. Oft müssen die Einsatzkräfte weite Strecken zu Fuß zurücklegen. Dabei schleppen sie Löschrucksäcke, Handwerkzeuge und lange Schläuche mit sich.

Während ein Teil der Mannschaft in der ersten Nachtschicht gegen die Brände kämpfte, bauten andere die Basis auf einem Sportplatz auf. Da die Einheit autark arbeitet, mussten innerhalb weniger Stunden alle Zelte für die Unterkunft, die Duschen und die Verpflegung aufgebaut werden. Alles musste fertig sein, bevor es dunkel wurde.

Ein Vorauskommando war bereits am Sonntag vor Ort gewesen. Die Leute hatten sich dort mit den lokalen Behörden und der Feuerwehr abgestimmt. Auch während des Einsatzes stehen die Deutschen in engem Kontakt mit Verbindungspersonen des EU-Katastrophenschutzes.

Der Einsatz wurde bis in die frühen Morgenstunden des 25. August fortgesetzt. Geplant ist, dass die Einheit auch in Zukunft rund um die Uhr im Einsatz bleibt.

Quelle: Bonn – zur Originalmeldung

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