Zum Inhalt springen
newssofort.de

Esslingen plant neue Zukunft für Pliensauvorstadt

Copyright und Urheber siehe Esslingen am Neckar

Wie der Stadtteil im Jahr 2040 aussehen soll, steht nun fest. Der Gemeinderat hat ein Konzept für mehr Grün und besseres Wohnen beschlossen.

Die Stadtverwaltung von Esslingen am Neckar (Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg) will die Pliensauvorstadt grundlegend verändern. Gemeinsam mit Bürgern und Politikern wurde ein Plan entwickelt, das sogenannte Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK). Der Gemeinderat hat dieses nun offiziell abgesegnet.

Das Ziel ist klar: Der Stadtteil soll „jung, grüner und aktiver“ werden. In den nächsten Jahren stehen fünf Bereiche im Fokus: Wohnen, Mobilität, Städtebau, soziale Angebote sowie Gewerbe und Energie. Es geht darum, mehr Wohnungen zu bauen, die besser zu den Menschen passen, und die Fortbewegung klimafreundlicher zu machen. Auch die Natur soll zurückkehren. In den bebauten Kernbereichen sollen Grünflächen und Innenhöfe aufgewertet werden, damit sie besser vernetzt sind. Ein neuer Platz am Roser-Denkmal soll ebenfalls entstehen.

Besonders wichtig sind dabei große Flächen, die neu genutzt werden. Das Roser-Areal, das Nürk-Areal und ein geplantes Viertel an der Weilstraße bieten viel Platz für neue Wohnungen und eine gute Versorgung vor Ort. Damit die Menschen dort gut leben können, müssen auch die Angebote für Kinder und Jugendliche wachsen. So ist zum Beispiel eine Erweiterung der Pliensauschule geplant und neue Kitas sollen her.

Einige Dinge laufen bereits. Der „Rote Platz“ wird gerade instand gesetzt und ein neues Parkraumkonzept für den Kernbereich und die Gewerbezone ist schon in Arbeit. Zudem gibt es ein geplantes „Bewegungsband“, das begrünte Wege und Aufenthaltsorte miteinander verbinden soll. All das passt auch in die langfristige Planung für die Bundesgartenschau 2043 in Esslingen.

Bürgermeister Hans-Georg Sigel betont, dass der Plan nun als Orientierung für alle kommenden Projekte dient. Der Prozess ist aber noch nicht zu Ende. Nach der Sommerpause wird das Konzept im Jugendgemeinderat vorgestellt. Für den Herbst ist zudem eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant, bei der die Bürger mitreden können.

Quelle: Esslingen am Neckar – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Esslingen am Neckar

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Landkreis Esslingen

Alle ansehen