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Essen: Projekt gegen Antisemitismus schafft es ins Finale

Copyright und Urheber siehe Essen

Das Essener Projekt 'Run in My Shoes' hat es weit gebracht. Es gehört zu den Finalisten für einen wichtigen nationalen Preis.

In Essen (Nordrhein-Westfalen) gibt es gute Nachrichten aus dem Kommunalen Integrationszentrum. Das dortige Präventionsprojekt „Run in My Shoes“ hat bundesweit Aufmerksamkeit erregt. Es ist in die Endrunde des Margot Friedländer Preises gekommen.

Die Konkurrenz war groß. Insgesamt hatten sich rund 310 Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen aus ganz Deutschland beworben. Am Ende blieben nur 29 Finalisten übrig, und das Projekt aus Essen ist einer davon. Die Jury war von der Arbeit in Essen sehr beeindruckt und gab an, dass die Entscheidung in diesem Jahr besonders schwergefallen sei.

Was genau wird bei „Run in My Shoes“ gemacht? Seit 2018 geht es darum, junge Menschen gegen Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren. In Workshops lernen Jugendliche, wie man antisemitische Denkweisen erkennt und wie man ihnen aktiv entgegensteht. Das Besondere dabei: Die Jugendlichen lernen auf Augenhöhe voneinander. Es geht nicht nur um Geschichtsstunden über den Holocaust, sondern darum, wie diese Themen heute im Alltag eine Rolle spielen.

Galina Borchers, die das Integrationszentrum leitet, sieht in dem Erfolg eine wichtige Anerkennung für die Arbeit der letzten Jahre.

Der Margot Friedländer Preis wird seit 2024 vergeben. Er würdigt Menschen und Initiativen, die sich für Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit einsetzen. Der Preis ist mit einer Summe von 25.000 Euro dotiert.

Wer mehr über die Workshops wissen will oder selbst teilnehmen möchte, kann sich auf der Homepage des Kommunalen Integrationszentrums unter www.essen.de informieren.

Quelle: Essen – zur Originalmeldung

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