Gelsenkirchen: Zwei Straßenbahnen prallten heftig zusammen
Am Nachmittag des 6. August kam es in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) zu einem schweren Unfall. Zwei Straßenbahnen prallten mit großer Wucht zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurden zahlreiche Menschen verletzt.
Da es so viele Verletzte gab, reichten die Kräfte vor Ort nicht aus. Deshalb rückte die Feuerwehr aus Essen zur Unterstützung aus. Sie schickte eine spezielle Einheit für Massenanfälle von Verletzten. Das Team brachte zwei Rettungswagen, einen Krankentransportwagen und ein Auto für den Notarzt mit, um die Patienten schnell zu versorgen und wegzubringen.
Gegen 16 Uhr wurde die Lage noch komplizierter. Die Bahnen waren so stark verformt, dass sie nicht einfach weggeräumt werden konnten. Also forderte man den Rüstzug der Essener Feuerwehr an. Dieser brachte einen großen Feuerwehrkran, einen Rüstwagen-Kran und einen Einsatzleiter mit.
Die Bergung der Bahnen war eine schwierige Arbeit. Die Retter mussten die Fahrzeuge erst aufwendig vorbereiten. Mit Schneidbrennern trennten sie Teile vom massiv verbogenen Rahmen ab. Mit Greifzügen drückten sie die verformten Drehgestelle wieder in die richtige Position. Erst dann konnten die schweren Wagen mit dem Kran angehoben und auf spezielle Rollwagen gesetzt werden.
Insgesamt 14 Einsatzkräfte aus Essen waren mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Gemeinsam mit den Kollegen aus Gelsenkirchen dauerte die technische Arbeit rund sechs Stunden, bis die Gleise wieder frei waren.
Wie es genau zu dem Unfall kam, wird derzeit noch geprüft. Die Ermittlungen dauern an.