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Essen: Große Kontrolle an Fernbusbahnhof mit vielen Verstößen

Die Polizei hat gemeinsam mit dem Zoll und dem TÜV Nord 21 Reisebusse überprüft. Dabei kamen viele Mängel bei den Ruhezeiten und der Technik zum Vorschein.

Am vergangenen Freitag, den 28. August, war am Fernbusbahnhof in Essen (Nordrhein-Westfalen) viel los. Die Polizei führte dort gemeinsam mit dem Zoll und dem TÜV Nord eine große Kontrolle durch. Insgesamt 21 Reisebusse wurden genau unter die Lupe genommen.

Die Beamten fanden dabei eine Menge zu beanstanden. Insgesamt wurden 26 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben. Besonders ärgerlich waren die Verstöße gegen die sogenannten Sozialvorschriften. Das bedeutet konkret: Viele Fahrer hatten ihre Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. Die Polizei warnt hier deutlich, denn übermüdete Fahrer sind ein großes Risiko. Wenn ein Busfahrer Sekundenschlaf bekommt, kann das für die Passagiere und andere Autofahrer lebensgefährlich enden.

Ein Fall war besonders extrem. Ein Fahrer eines ukrainischen Busses hatte vor der Kontrolle kaum Pausen gemacht. Deshalb durfte er nicht weiterfahren. Er muss nun eine Ruhezeit von 59 Stunden einhalten, bevor er wieder hinter das Steuer darf. Zudem musste er eine Sicherheitsleistung von 730 Euro hinterlegen.

Neben der Müdigkeit gab es auch andere Probleme. Die Fahrtenschreiber zeigten, dass einige Busse zu schnell gefahren waren. Außerdem war das Gepäck in einigen Fahrzeugen schlecht gesichert oder es fehlten die vorgeschriebenen Erste-Hilfe-Kästen.

Die Polizei betont, dass solche Kontrollen wichtig sind, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Vor allem bei schweren Fahrzeugen wie Bussen können technische Mängel oder zu hohes Tempo schnell zu schweren Unfällen führen. Die Ermittlungen zu den einzelnen Verstößen dauern an.

Quelle: Polizei Essen – zur Originalmeldung

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